WILLKOMMEN IM
COOPERATION CAFE

Echten Austausch zwischen Lehrkräften ermöglichen.

Das Cooperation Cafe ist ein Konzept für Lehrkräfte, um den produktiven Austausch zu digitalem Lernen und hybridem Unterricht zu ermöglichen - um Unsicherheiten und Barrieren abzubauen, Neugier zu stillen und Enthusiasmus zu teilen. Das gemeinsame Ziel: Höhere Qualität des hybriden Lehrens und Lernens. 

 

WAS IST DAS COOPERATION CAFE?

Das Cooperation Cafe ist kein realer Raum. Sondern ein Weg, wie Lehrkräfte einen echten Austausch miteinander initiieren - besonders dann, wenn die Schule geschlossen ist. So wie wir es mit COVID-19 erlebt haben. Das Konzept ermöglicht es durch einen klaren Prozess und die einfache Methodik, dass Lehrkräfte sich austauschen. Einfach, angstfrei, produktiv und digital. In einer Gruppe von Lehrkräften wird durch die Bearbeitung von gemeinsam festgelegten Zielen die gesamte Schule offener und teamorientierter weiterentwickelt.

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Einfacher Start

Ein leicht anwendbarer Prozess für die Gestaltung des Austauschs zwischen Lehrkräften im virtuellen Raum. Einfach umzusetzen - mit oder ohne Support durch unsere Coaches. Für alle Schultypen und unabhängig von den digitalen Kompetenzen und Interessen der Lehrkräfte. Einen möglichen Aushang für die Schule findet sich unter dem Download Button. 

Methodische Unterstützung

Wir denken pragmatisch und lösungsorientiert. Und möchten so viele Lehrkräfte wie möglich in einen produktiven Austausch bringen. Dafür stellen wir einfache Methodikkarten zum Download bereit. Und Informationen dazu, wie es am besten funktioniert. Los gehts!

Wissenswertes

Hier gibt es reichlich Artikel, Studien, Buchtipps und Hintergrundinformationen für diejenigen, die noch tiefer einsteigen wollen.

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Fragen von Lehrkräften, Schulleitung und Bildungsverantwortlichen

Wir sammeln hier die Fragen, die uns von Lehrkräften und Schulen gestellt werden. Findet sich hier keine passende Antwort, stellen Sie uns die Frage gern direkt.

WIE STARTE ICH BEI INTERESSE AM COOPERATION CAFE?

Am besten nehmen Sie über den Chat hier auf der Seite mit uns Kontakt auf. Wir unterstützen Sie während des Prozesses - und freuen uns über weitere Pilotprojekte an Schulen. 

WAS MUSS ICH ALS SCHULE VORBEREITEN?

Die Vorbereitung ist recht einfach. Am besten Sie sprechen am Anfang einmal persönlich mit uns und lassen sich erklären, auf was Sie alles achten sollten. Dabei können Sie auch Fragen zur individuellen Schulsituation stellen, die wir ggf. in den Fragen und Antworten noch nicht berücksichtigt haben. Grundsätzlich empfehlen wir mit einer Pilotgruppe anzufangen. Dazu müssen von Seiten der Schule Folgendes vorbereiten:

  • Rahmenbedingungen klären (System bzw. Plattform, Zeitrahmen, Aufwand, externe / interne Moderation, Kommunikation, Geheimhaltungsregeln etc.)

  • Buy-in und Vertrauen aller Beteiligten erreichen

  • Gewinnung der möglichst diversen Gruppe(n) an Teilnehmer(n), dafür Information und Aushang herunterladen und ggf. nochmal anpassen

  • Terminliche Koordination (übernimmt auf Wunsch unser Team)

  • Kurze mündliche Vorbereitung bzw. Beauftragung der ModeratorInnen

WEN BEZIEHE ICH ALS INITIATOR IN DIE ABSTIMMUNG DES PROJEKTES MIT EIN?

Es sollten alle wichtigen schulinternen Entscheidungsträger mit einbezogen werden (Schulleitung, Schulentwicklung, etc.).
Übrigens: Wir unterstützen gerne bei der Argumentation und in der Vorbereitung

WIE GROSS SOLLTE DIE GRUPPE FÜR EIN COOPERATION CAFE OPTIMALERWEISE SEIN?

Die optimale Teilnehmerzahl einer Gruppe liegt zwischen 8 und 12 Personen.

 WIE OFT SOLLTEN SICH DIE GRUPPEN MINDESTENS TREFFEN?

Wir empfehlen mindestens drei Sitzungen à 90 – 120 Minuten, damit eine echte Vertrauensbasis aufgebaut werden kann. Danach kommt es auf die weiteren Themen und die Zielsetzung an, die die Teilnehmer bearbeiten wollen.

WIEVIEL AUFWAND STECKT FÜR DIE TEILNEHMER DAHINTER?

Für die (wichtige) Teambildungsphase reicht manchmal schon eine Sitzung von 90 - 120 Minuten. Danach kommt das Team ins Arbeiten, bespricht die Themen und die Ziele, die es sich in der ersten Sitzung gegeben hat. Die Sitzungen sollten generell nicht kürzer als 90 Minuten sein und ca. alle 2-3 Wochen stattfinden. Zwischen den Treffen kann sich das Team Hausaufgaben geben - alles jedoch freiwillig. 
Die Sitzungen dauern an, bis das Thema ausreichend besprochen ist bzw. das Ziel erreicht ist. Dann kann sich das Team neue Themen suchen oder die Teamarbeit beenden. 
Vorteilhaft wäre wenn erfahrene Teilnehmer ihr Wissen danach in andere Teams weitergeben und so ein Netzwerk von Teams entsteht.

IN WELCHEN ABSTÄNDEN SOLLTE SICH DIE GRUPPE TREFFEN?

Wir raten dazu, die Sitzungen ca. alle 2-3 Wochen zu planen. Nicht länger, damit die Vertrauensbasis nicht wieder neu aufgebaut werden muss. Nicht kürzer, damit auch neue Erfahrungen dazukommen.

WIE SETZEN SICH DIE GRUPPEN ZUSAMMEN?

Optimalerweise bilden sich die Gruppen selber, jedoch nur selten treffen wir in Schulen auf eine Kultur, wo das bereits Usus ist. Falls noch keine Teamkultur etabliert ist, kann man bei der Gruppenbildung unterstützen (z.B. mit Aushängen, in die sich die InteressentInnen einschreiben können -> siehe oben). Die Gruppe sollte möglichst heterogen sein (Geschlecht, Alter, Erfahrung, Kompetenzen im digitalen Bereich, etc.); Vermeiden sie möglichst, dass Cliquen eine Gruppe bilden. Je heterogener die Gruppe, desto diverser die Erfahrungen und innovativer die Ideen.

KANN ICH ALS SCHULLEITUNG ODER INITIATOR ODER INIATORIN JEMAND DAZU ZWINGEN, BEIM COOPERATION CAFE TEILZUNEHMEN?

Davon raten wir dringend ab! Freiwillige Teilnahme ist oberstes Gebot. Dennoch können Sie bestimmte Lehrkräfte ermutigen und ausdrücklich einladen, am Cooperation Cafe teilzunehmen. Auch um eine gewisse Heterogenität zu bewirken.

SIND DIE GRUPPEN FEST?

Die Erfahrung sagt, dass die Teamarbeit besser funktioniert und der Austausch offener ist, wenn die Teams fest bestehen bleiben. 
Wir raten dazu, dass erfahrene Teammitglieder Ihr Wissen über den offenen Austausch in andere Teams mit einbringen.

WER BESTIMMT DIE THEMEN DES COOPERATION CAFE?

Die Themen sollten von den jeweiligen Gruppen selbst gewählt werden. Dennoch sollte vor Bildung und Bewerbung der Gruppen des Cooperation Cafes gesagt werden, ob es sich um informellen Austausch oder themenorientierte Arbeit handelt.

GIBT ES BEISPIELE FÜR THEMEN, DIE SICH DAS TEAM GEBEN KANN?

Das Team weiß am allerbesten was sie beschäftigt. Deshalb ist das erste Meeting so aufgebaut, dass Vertrauen zwischen den Mitgliedern erreicht wird und man offen bespricht, was die einzelnen Teilnehmer bewegt. 

Themen im Rahmen von Unterricht auf Distanz können sein:

  • wie kann ich in den neuen Formaten des Unterrichts Sicherheit gewinnen?

  • wie kann ich die Funktionen des System / der Plattform / neuer Werkzeuge optimal für den Unterricht einsetzen?

  • wie erreiche ich auf Distanz die Nähe zu den Schülern, damit sie mit mir in Interaktion treten und partizipieren?

  • wie gebe ich den Schülern Feedback? Wie bekomme ich als Lehrer Rückmeldung, ob die Schüler den Stoff verstanden habe?

IST ES RATSAM, IN DIE ERSTEN SITZUNGEN EINE EXTERNE MODERATION MIT EINZUBEZIEHEN?

Das kann sinnvoll sein, insbesondere unter den Lehrkräften keine Moderationserfahrung vorhanden ist. Die Moderation sollte auf jeden Fall nicht Teil der Gruppe, also neutral sein. Aus dem Team des Cooperation Cafe stehen erfahrene ModeratorInnen und Coaches bereit. 
Übrigens: Wir bieten auch Trainings für Schulen an zum Thema Teamarbeit, Teamkultur und offenen Austausch zwischen Lehrkräften.

WAS PASSIERT MIT DEN ERGEBNISSEN DER SITZUNGEN?

Wichtig ist zunächst die Vereinbarung, dass alles was besprochen wird, im (virtuellen) Raum, also nicht nach außen getragen wird. Die Ergebnisse werden von den (externen oder internen) Moderator*Innen dokumentiert und lediglich unter den Teilnehmer*Innen verteilt. Wir raten von Aufzeichnungen ab.

WO FINDET DER AUSTAUSCH STATT, VOR ALLEM WENN DIE SCHULE GESCHLOSSEN IST?

Unsere methodische Unterstützung erfolgt unabhängig von der Plattform. Grundsätzlich nutzen Sie die Plattform oder das Format des Austauschs Ihrer Wahl.
Im virtuellen Raum ist die Vertrauensbildung und die Entwicklung von psychologischer Sicherheit als Basis für den offenen Austausch noch entscheidender als in der Präsenz.  
Falls der physische Austausch nicht stattfinden kann, weil z.B. die Schule geschlossen ist, ist der Austausch über eine gemeinsame Plattform zu organisieren. Wir empfehlen keine Plattform explizit, jedoch sind Plattformen mit Videofunktionen besser geeignet, Vertrauen zu schaffen.

WAS IST EIGENTLICH HYBRIDE SCHULE  BZW. HYBRIDER UNTERRICHT?

Die hybride Schule vereint Präsenz- und Fernunterricht miteinander. In der synchronen Form des hybriden Unterrichts nehmen einige Schüler im Klassenraum am Unterricht teil, während andere dem Unterricht von zu Hause folgen.  In der asynchronen Form des hybriden Lernens finden diese Komponenten nicht gleichzeitig sondern nacheinander statt.

 

"Der informelle und auch vertrauliche Austausch zwischen Lehrerinnen und Lehrern ist insbesondere in der Zeit des Fernunterrichts von besonderer Bedeutung. Das Cooperation Cafe ist der Schlüsselstein dazu."

Dr. Claus Hilbig, stellvertretender Schulleiter an der Deutschen Schule in Mailand nach Abschluss des Pilot-Projektes

 

ÜBER UNS

Wir sind ein Team aus Lehrerkräften und Organisationsentwicklern. Die Basis für unsere Idee: ein Pilotprojekt an der Deutschen Schule in Mailand. Die Erfahrungen daraus wollten wir für mehr Lehrkräfte und Schulen verfügbar machen. Denn was wir gelernt haben: Lehrkräfte unterscheiden sich hinsichtlich des digitalen Knowhows und der Bereitschaft, neue Lernmethoden auszuprobieren. Manche sind enthusiastisch, andere noch skeptisch oder verunsichert. Allen gemein ist, dass sie guten Unterricht machen wollen. Egal ob in Präsenz, virtuell oder hybrid.  Die Idee zu einem Austausch zu digitalen Tools, Wissenslücken und innovativen Herangehensweise fällt auf fruchtbaren Boden. Das bekommen wir immer wieder von Schulen, Lehrerkräften und Eltern zurückgespielt. Gemeinsam haben wir die Idee des Cooperation Cafes im #wirfürschule Hackathon im Juni 2020 weiterentwickelt - und sind von der Jury aus über 200 Projekten zu einer der 15 Sieger-Ideen gekürt worden. Die Idee wird von uns bisher in ehrenamtlicher Arbeit realisiert.

 

UNSER TEAM

Diverse Kompetenzen - ein Team.

Unser Team setzt sich aus Fachleuten unterschiedlicher Bereiche zusammen. Unsere unterschiedlichen Kompetenzen bilden das Rückgrat des Cooperation Cafe. Unsere unterschiedlichen Perspektiven prägen die Ausrichtung unseres Konzeptes und sichern die Umsetzbarkeit. Hier erhalten Sie weitere Informationen über unser Team. Dazu erfahren wir sehr viel Unterstützung durch Designer, Coaches und Lehrkräfte, die gemeinsam mit uns die Methodik und den Prozess testen und stetig weiter entwickeln.

 

Projektinitiatorin, Organisationsentwicklerin, Transformationsberaterin & Coach

CLAUDIA WEISS

Claudia hat die Idee zum Konzept ins Team getragen - und auch am ersten Pilotprojekt mitgewirkt. Als Agile Coach unterstützt sie leidenschaftlich gerne Transformationen - auch in Bildungseinrichtungen. Für eine bessere Zukunft der Bildung.

 

KONTAKT AUFNEHMEN

Kontaktieren Sie das Team, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren und darüber, wie Sie die Methodik testen können. Wir freuen uns über Pilot-Schulen im Herbst/ Winter 2020.

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IMPRESSUM

Impressum
Cooperation Cafe
Pariser Str. 21
10707 Berlin
Telefon: 01787619728
E-Mail: team.cooperationcafe@gmail.com
Vertreten durch:
Nina Rieke, Claudia Weiss, Natalie Grüber
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